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Theater gegen Abzocke

  • redaktion989
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 4 Tagen

Eine falsche Polizistin holt in der Szene das gesamte Bargeld und Schmuck des Opfers ab, um nach einem Schockanruf seine "Enkelin" vor Untersuchungshaft zu bewahren.
Eine falsche Polizistin holt in der Szene das gesamte Bargeld und Schmuck des Opfers ab, um nach einem Schockanruf seine "Enkelin" vor Untersuchungshaft zu bewahren.

Der erste Seniorennachmittag im Jahr 2026 stand ganz im Zeichen der Aufklärung über Betrugsmaschen, die Verbrecherbanden auch in Amtzell vorzugsweise gegen ältere Menschen anwenden. „Denken Sie nicht, mich betrifft das nicht, ich würde darauf nicht reinfallen“, mahnte der anwesende Präventionsbeauftrage des Polizeipräsidiums Ravensburg, Florian Suckel. „Wenn man sich etwa während eines Schockanrufs in einer emotionalen Ausnahmesituation befindet, weil man hört, dass einem Kind oder Enkel etwas Schlimmes passiert ist, dann setzt das rationale Denken auch mal aus“.

Angelika Altherr, Irina Stürmer, Wolfgang Dettling, Siegfried Hagg und Imelda Schnell brachten als Laienschauspielgruppe des Vereins Füreinander-Miteinander beim gut besuchten Seniorennachmittag zwei fünf bis zehn-minütige Szenen auf die Bühne. Sie thematisierten Abzock-Versuche durch „Schockanrufe“ (Enkelin hat angeblich jemanden totgefahren) und vorgeblichen "Einbruch in der Nachbarschaft". Im Spiel wie im echten Leben geht es den Betrügern dabei ausschließlich um Bargeld und Wertgegenstände der Opfer.

Das Theaterspiel sollte die Seniorinnen und Senioren für diese Betrugsmaschen sensibilisieren. „Diese Betrugsmaschen sind leider ein Erfolg, wie wir immer wieder feststellen müssen. Menschen werden dabei um ihr letztes Erspartes gebracht“, berichtete Florian Suckel. Und er gab den Anwesenden folgendes zu bedenken: „Die Polizei ruft nie über die Nummer 110 an und sie fragt nie – wirklich nie – nach Bargeld oder Schmuck“. Wenn also jemand als „Polizist“ am Telefon nach Bargeld fragt, sollte man am besten auflegen. Suckel riet außerdem bei Anrufen von unbekannten Nummern nicht ans Telefon zu gehen und sich möglichst aus dem Telefonbuch streichen zu lassen. „Da sitzen ganze Gruppen in Callcentern und tun den ganzen Tag nichts anderes als Telefonbücher durchzutelefonieren. Stadt für Stadt, Name für Name“.  

Wer die Theatergruppe von Füreinander-Miteinander zu einer eigenen Veranstaltung einladen möchte, kann das unter info@herzeinander-amtzell.de tun. Die Gruppe bereitet derzeit zwei weitere Szenen zu den Themen Enkeltrick und Online-Dating-Betrug.


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